Projekt

Sekundarschule Hinterzweien in Muttenz. Ein nachhaltiger Schulbau in der Schweiz.

Bauherr
Kanton Basel-Landschaft
Fertigstellung
2022
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Im Wettbewerb wurde die Aufgabe gestellt, eine Schulerweiterung zu entwerfen, welche die betrieblichen Bedürfnisse und Anforderungen an ein zeitgemäßes Schulgebäude optimal erfüllt. Eine vorbildliche Planung im Sinne der Nachhaltigkeit wurde dabei vorausgesetzt. Es sollten insgesamt 27 Klassen und eine Sportklasse zusammengeführt werden.

Projektdaten

Die Idee

Der Entwurf sieht eine Ergänzung des bestehenden Ensembles  durch zwei Punkthäuser im Süden vor. Durch diese Positionierung entsteht eine geschützte Innenhofsituation. Die Neubauten bilden eine angemessene Abschirmung des Pausenhofs gegenüber der umgebenden Wohnbebauung. Gemäß der bestehenden Verknüpfung der einzelnen Schulgebäude mittels Vordächer werden diese ergänzt, um eine optimale Anbindung der beiden neuen Gebäudeteile an das Ensemble zu schaffen. 

Für die beiden Blöcke Sporthalle und Schulgebäude werden die gleichen Materialien in unterschiedlichen Bauweisen verfolgt. So wird die Sporthalle in Holzbau mit einem seitlichen Neben und Zusatzraumtrakt in Stahlbetonbauweise geplant, während das dreigeschossige Schulgebäude eine Kombination aus Stahlbeton und Holzbetonverbund darstellt. Die Decken im Schulgebäude sind in Holz-Beton-Verbundbauweise angedacht. Hierbei werden die Werkstoffe Holz und Beton kombiniert, um eine effiziente und wirtschaftliche Konstruktion zu erhalten.

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Die Sporthalle wird auf dem Niveau des Pausenhofes barrierefrei erschlossen. Hier befinden sich die Umkleiden für die Schülerschaft. Im Untergeschoss liegt die teilbare Doppelsporthalle.

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Eine großzügige Treppe im Zentrum des Gebäudes verbindet alle Geschosse und deren Nutzungen optisch miteinander und sorgt für eine hohe innenräumliche Qualität. Sitzstufen bieten Aufenthaltsflächen in den Pausen und können als Sitzgelegenheit für Veranstaltungen im Foyer und den zuschaltbaren Musik- bzw. Mehrzweckräumen fungieren.

Angepasst an die bestehenden Dachformen, werden die neue Schule und die Sporthalle mit Flachdächern ausgebildet.

Um die natürlichen Ressourcen weitestgehend zu schonen, werden Baustoffe und Konstruktionen mit möglichst geringen Umwelteinwirkungen und hoher Dauerhaftigkeit vorgesehen. So kommen in Teilbereichen Holzbetonverbunddecken und soweit statisch möglich Recyclingbeton bzw. Hochofenzement zum Einsatz.

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